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Mi. 14. Okt. 2026, Beginn: 10:00 Uhr

Aufgestellt und ausgegrenzt – Jüdisches Sportleben in Augsburg und Schwaben

Ausstellung

Sportvereine sind weit mehr als Orte für Wettkampf und Bewegung: Sie fördern Zusammenhalt, Teamgeist sowie Werte wie Respekt und Fairness. Bereits im 19. und frühen 20. Jahrhundert waren Vereine wichtige Orte gesellschaftlicher Begegnung. Jüdinnen und Juden waren selbstverständlich Teil des Vereins- und Sportlebens in Augsburg und Schwaben. Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten im Jahr 1933 endete diese Teilhabe jedoch. Jüdische Sportlerinnen und Sportler wurden aus ihren Vereinen ausgeschlossen. Einige von ihnen fanden Zuflucht in einem einzigartigen Verein: der Privaten Tennisgesellschaft Augsburg.

Nach dem Zweiten Weltkrieg blieb in vielen Vereinen die Aufarbeitung der NS-Zeit und des Ausschlusses von Jüdinnen und Juden zunächst aus. Die Ausstellung zeigt am Beispiel des FC Augsburg, wie sich Sportvereine heutzutage mit ihrer Vergangenheit auseinandersetzen und Verantwortung übernehmen. Dabei wird deutlich, dass Erinnerungskultur und Engagement gegen Antisemitismus und Diskriminierung heute ein wichtiger Teil der Vereinsarbeit sind.

Maximilianmuseum, Fuggerplatz 1, 86150 Augsburg

Termin: Mi. 14. Okt. 2026, Beginn: 10:00 Uhr

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