Mit Fabian Frei
Individuell Einkaufen und Genießen

Mit Fabian Frei

Fabian Frei ist Mitbegründer des Augsburger Labels Degree Clothing sowie des weltweit ersten nachhaltigen Outlets Suslet. Beide Label verkörpern Style, Qualität, Authentizität und nachhaltige Mode. Diese Eigenschaften sind Fabian auch privat sehr wichtig, weshalb er gerne individuell konsumiert und dabei viel Wert auf Augsburger Produkte legt.


In Augsburg gibt es viele Läden, aber auch Cafés, die mir persönlich sehr gut gefallen. Alle faszinieren mich durch ihre besonderen und regionalen Produkte und ihren ganz persönlichen Charme, wodurch sie sich von anderen Geschäften abheben und immer einen Besuch wert sind. 

Schaufenster mit Kerzen

In den Schäfflerbach-Werkstätten gibt es zahlreiche Geschenke "Made in Augsburg".

Wenn ich ein Motto für mich finden müsste, das mein Einkaufsverhalten beschreibt, würde ich sagen „Made in Augsburg“. Für mich ist Made in Augsburg nicht nur ein Produkt, welches in Augsburg gefertigt wird, für mich ist es viel mehr. Ein gutes Beispiel hierfür sind die Schäfflerbach-Werkstätten. Natürlich bin ich voreingenommen, weil wir selber Produkte dort produzieren, aber meine Faszination gilt vielmehr der Produktion in den Schäfflerbach-Werkstätten selbst. Denn auch die Fertigungsmaschinen und Produktionshilfen an sich wurden und werden zum Teil in Augsburg gefertigt. Von Grund auf wird so Made in Augsburg vollzogen und dabei noch Gutes getan. Mein persönlicher Tipp: Schaut auch mal im Laden der Schäfflerbach-Werkstätten in der Barfüßerstraße vorbei, wenn ihr auf der Suche nach super Geschenken, wie Kerzen und Seifen, seid.

Geschenke mal ausgenommen, versuche ich mein Konsumverhalten für mich persönlich so gering wie möglich zu halten. Ich bin mir nicht sicher, ob es daran liegt, dass ich zu wenig Zeit habe, um zu konsumieren oder dass ich einfach bewusst konsumieren möchte. Bei einem bin ich mir aber sicher: Besitzt man weniger, seien es fünf Hosen oder drei Paar Schuhe, umso mehr Zeit hat man im Leben für anderes oder um bewusster wahrzunehmen. Ein paar Dinge müssen aber sein und sind für mich etwas ganz Besonderes.

Das beste Beispiel dafür sind Lebensmittel: Ich esse für mein Leben gerne und viel. Kochen wir mittags im Büro zusammen, dann kaufen wir dafür in der Altstadt bei Mutter Erde ein. Mutter Erde ist nicht nur ein Laden, es ist eine Institution. Hier erhält man Demeter-Produkte, frische Produkte und Bio-Produkte in einem ganz besonderen Ambiente – besonders Milchprodukte kaufe ich hier sehr gerne ein. Aber auch der Weltladen ist regelmäßig ein Abstecher wert. Natürlich sind hier die Produkte nicht alle Made in Augsburg oder aus der Region, aber sie sind fair, besonders und qualitativ hochwertig.

Neben Essen ist Kaffee meine zweite große Leidenschaft. Einer der besten Kaffeeläden in Augsburg ist für mich das Samocca – hier werden für Kaffeeliebhaber Träume wahr. Gerne genieße ich meinen Kaffee aber auch bei einem entspannten Frühstück oder Brunch am Samstagmorgen mit meiner Freundin im AKTI:F Café oder bei Tante Emma im Domviertel. Letztere hat auch sehr leckere Backwaren zum Frühstück daheim, vor allem die Käsenlaugensemmel! 

Gemüse und Sonnenschirm vor dem Laden

Bei Mutter Erde erhält man qualitativ hochwertige Bio-Produkte in einem einzigartigen Ambiente.

Stühle und Tische vor dem Café Samocca

Neben Kaffeebohnen aus aller Welt bietet das Café Samocca auch Snacks, Jazz und Lesungen.

Aber es gibt auch noch andere, für mich sehr besondere Geschäfte in Augsburg bei denen ich immer wieder vorbeischauen muss. Zum einen ist da Dynamo. Ein Fahrradladen, in dem man persönlich beraten wird. Alle unsere Suslet-Ausleihräder stammen vom Dynamo-Team und ich habe mir dort auch eines fertigen lassen. Ab einer gewissen Körpergröße ist es recht schwierig das passende Rad zu finden. Hier wird man abgemessen und das perfekte Rad für deinen Körper wird gebaut. Individuell, schlicht und auf die eigene Statur abgestimmt. Das ist für mich Made in Augsburg. Also nicht nur das Fahrrad, sondern auch die persönliche Verbindung, die so mit einem Geschäft entstehen kann. Wie auch bei rf-elektronik am Obstmarkt. Er rettet uns sprichwörtlich regelmäßig das Leben. Wenn wir für unsere Geschäfte spontan etwas brauchen, dann muss es schnell gehen und in den zahlreichen Schubladen des urigen Elektronikgeschäfts finden sich allerhand Kleinteile und es ist einfach faszinierend, wie viel die beiden Inhaber einfach wissen. Da kann kein Großhandel oder Onlineshop mithalten.

Bildnachweise

Schäfflerbach-Werkstätten: Nina Hortig

Mutter Erde: Nina Hortig

Samocca: Nina Hortig

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