Lab.30
24. bis 27. Oktober

Lab.30

Zum 18. Mal präsentiert sich das Medienkunstfestival Lab30 mit Medien, Kunst und Experimenten im Kulturhaus abraxas. Über 30 internationale Künstlerinnen und Künstler stellen an vier Tagen aus unterschiedlichen Bereichen der Medienkunst ihre Arbeiten vor. Darüber hinaus erwarten euch 15 Konzerte und Performances sowie zusätzliche Kurzfilme und Workshops.

Ausstellung

Die Festival-Ausstellung umfasst 16 Exponate, die einen Brückenschlag von analogen zu digitalen Medien bilden. Der Ballettsaal wird bespielt von Künstlerinnen und Künstlern vom Kollektiv Perte de Signal aus Québec, Kanada. Die Augsburger Künstlerin Alice Strunkmann-Meister, die in Kanada im Sommer eine Residency verbrachte, stellt ihre Ergebnisse beim Festival aus. Alice nutzt in ihrer Arbeit die Cyanotypie, eine alte fotografische Drucktechnik, um wiederkehrende Bewegungen zu visualisieren.

Das Schaezlerpalais erweitert zum ersten Mal die Ausstellungsfläche des Lab30 Festivals mit der Ausstellung Kotoba. Die junge Fotografin Sarah Hendrysiak zeigt eine Auswahl der Arbeiten, die 2018 im Rahmen eines internationalen Künstleraustauschs mit Amagasaki entstanden sind. Ihre Erfahrungen und Eindrücke in Japan hat sie in Selbstporträts verarbeitet.

Viele weitere der ausgestellten Arbeiten sind interaktiv und schlagen eine Brücke von alten zu neuen Medien. Die Künstlerinnen und Künstler sind anwesend und beantworten euch Fragen zu ihren Werken.

Konzerte und Performance

Zur Eröffnung am Donnerstag erwartet euch eine Laser-Performance im neuen abraxas Theater. Das Ensemble Tundra eröffnet das Festival mit dem Konzert „Nomad“. Die russischen Künstler improvisieren mit Lasern, Klängen und Lichtern, wodurch Sound, Visuals und Emotionen zusammenspielen.

Das zweite Highlight des ersten Abends ist der Auftritt der Raumzeitpiraten. Die Klangkünstler aus Mülheim präsentieren ihr Optoakustisches Reiseinstrumentarium.

Das Festival wird auch dieses Jahr wieder durch einen Gast aus der Japanischen Partnerstadt Amagasaki bereichert. Der Tänzer Namiki Sho wird in seiner Performance „Nonsubstance Body“ am Samstagabend klassische Darstellungsweisen mit neuen Medien verbinden. In die Performance werden Projektionen, Tanz- und Atemgeräusche mit eingebaut.

Workshops

Während des 18. Augsburger Kunstlabors erwarten euch ebenfalls Workshops. Im Rahmen des Workshops Schuhzugehör baut die Klangkünstlerin katrinem gemeinsam mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Schuhinstrumente. Im Laufe des Workshops wird gemeinsam eine Raumperformance entwickelt, die mit Video- und Audioaufnahmen dokumentiert werden.

Sam Auinger geht im Workshop Raum hören mit der Gruppe auf Entdeckungsreise rund um das abraxas. Gemeinsame Klangerlebnisse werden in eine Hör-Schatz-Karte eingezeichnet.

Unter dem Titel Kunst und Coding wird mittels eines Roboters experimentell ein Bild gemalt und dabei das Prinzip des Programmierens erforscht.

Die Teilnahme an allen Workshops ist nur mit Anmeldung möglich.

Weitere Informationen

Programm

Weitere Informationen zum Programm findet ihr hier.

Festivalzeiten

Do & Fr (Ausstellun und Konzerte: 19 - 24 Uhr
Sa (Ausstellung / Workshops / Kurzfilme / Konzerte): 14 - 24 Uhr
So (Ausstellung / Workshops / Kurzfilme): 13 - 17 Uhr

Eintrittspreise

Tagesticket: 12€ / 10€ erm.
2-Tagesticket: 20€ / 16€ erm.
4-Tagesticket: 30€ / 25€ erm.
Samstagnachmittag 14 - 18 Uhr: 7€ / 5€ erm.
Sonntagnachmittag 13 - 17 Uhr: 7€ / 5€ erm.

Workshops: 9€ / 7€ erm. inkl. Ausstellungsbesuch
Familienkarte: (max. 2 Erwachsene, 3 Kinder): 15€

Ermäßigung für Schüler(innen), Studierende, Bundesfreiwilligendienstleistende, Senior(innen), Schwerbehinderte gegen Vorlage eines gültigen Ausweises.
Gruppenpreise auf Anfrage. Kinder bis einschließlich 6 Jahren frei.
Inhaber(innen) des Kultursozialtickets erhalten an der Festival-Kasse eine Karte zum Preis von 1€.

Tickets

Kulturhaus abraxas, Tel. 0821 324-6355
Abend- und Tageskarte jeweils ab 30 Minuten vor Veranstaltungsbeginn.

Bildnachweis

Header/Violinenautomat: Karl F. Gerber

Kotoba: Sarah Hendrysiak

Raumzeitpiraten: Jan Gehlen

Workshops: Stefan Gräfe

Alle Veranstaltungsorte auf der Karte