Deutsches Mozartfest
MZRT & BTHVN

Deutsches Mozartfest

Unter dem Motto „MZRT & BTHVN – Vollendung und Aufbruch“ findet das Deutsche Mozartfest im Oktober 2020 statt. Das ursprünglich für Mai geplante Programm rund um die Ton-Titanen Mozart und Beethoven konnte fast vollständig in den Herbst verlegt werden. Zu Gast sind wie üblich Weltstars der Klassik und zu den Highlights des Festivals zählen ikonische Werke wie Mozarts Requiem und Beethovens Symphonien 5 und 6.

Der Vorverkauf startet voraussichtlich am 14. September – vorbehaltlich der Entwicklungen hinsichtlich der Pandemie-Situation. Alle Informationen dazu sind immer aktuell auf www.mozartstadt.de zu finden.

Das Spannungsfeld zwischen Mozart und Beethoven

Beim diesjährigen Mozartfest werden Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Wolfgang Amadeus Mozart und Ludwig van Beethoven intensiv beleuchtet. Mozart wurde 1756 geboren, Beethoven nur wenig später 1770. Beide Künstler werden gerne zusammen mit Haydn zur „Wiener Klassik“ gezählt und dennoch liegen zwischen Mozart und Beethoven musikalische Welten.

Da Mozart durch seinen frühen Tod 1791 die durch die Französische Revolution auf den Kopf gestellte Gesellschaft nicht mehr miterleben konnte, lässt sich heute nicht sagen, ob und wie Mozart die Musik unter den neuen Voraussetzungen verändert hätte. Sein Werk blieb in dieser Hinsicht unvollendet. Dagegen entwickelte sich Beethoven zum ersten wirklich freien Künstler der Musikgeschichte. Er konnte die von Mozart bereits aufgebrochenen Formen endgültig sprengen und schuf eine neue Musik für eine neue Zeit.

Heutzutage gilt bei Streichquartetten, Klaviertrios und -sonaten und vor allem bei den Symphonien nicht Mozart, sondern Beethoven als Maßstab und unerreichbares Vorbild – obwohl er sich zeitlebens auf Mozart berief.

Im Mittelpunkt des Deutschen Mozartfestes 2020: Die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Mozart und Beethoven.

Programm dem Mozartfests 2020

Das Programm des Deutschen Mozartfests 2020 startet voraussichtlich am 9. Oktober mit „Mozart in Italien“. Als Orchestra in Residence der Mozartstadt eröffnet die Akademie für Alte Musik Berlin das Festival mit Sinfonien von Wolfgang Amadeus Mozart sowie Werken von Sammartini, Paisiello und Martini. Zudem führt das Orchester gemeinsam mit dem Chor des Bayerischen Rundfunks Mozarts Requiem in einer neuen Ergänzung von Howard Arman auf und ist in einem „Double-Feature“ mit Beethovens Fünfter und der Pastorale zu erleben.

Zu Gast in Augsburg sind außerdem weitere internationale Stars wie der Geiger Thomas Zehetmair, der Pianist Lars Vogt mit Beethovens legendärer „Hammerklaviersonate“ sowie die aufstrebende Klaviervirtuosin Sophie Pacini mit der Bayerischen Kammerphilharmonie. Auch die Weltstars und gebürtigen Augsburger Sarah Christian und Maximilian Hornung werden dieses Jahr wieder mit dabei sein.

Eröffnet das diesjährige Mozartfest mit Mozart-Sinfonien sowie Werken von Sammartini, Paisiello und Martini: die Akademie für Alte Musik Berlin.

Geplant sind insgesamt elf Konzerte. Die Dramaturgie des Festivals spannt dabei einen beeindruckenden Bogen von Mozart zu Beethoven: An den ersten drei Abenden steht Wolfgang Amadeus Mozart noch völlig im Mittelpunkt der Programme. Die folgenden Konzerte beschäftigen sich intensiv mit dem Spannungsfeld zwischen Mozart und Beethoven, bevor die letzten beiden Programme den gereiften Ludwig van Beethoven ins Zentrum rücken.

Änderungen im Programm sind aufgrund der aktuellen Lage jederzeit möglich sind. Das aktuelle Programm könnt ihr der Website der Mozartstadt entnehmen.

Weltstars und gebürtige Augsburger: Sarah Christian und Maximilian Hornung sind wieder mit dabei.

Weitere Informationen

Programm

Änderungen im Programm sind aufgrund der aktuellen Lage jederzeit möglich sind. Das aktuelle Programm könnt ihr der Website der Mozartstadt entnehmen.

Kartenvorverkauf

Der Vorverkauf startet voraussichtlich am 14. September – vorbehaltlich der Entwicklungen hinsichtlich der Pandemie-Situation. Alle Informationen findet ihr hier.

Bildnachweise

Beethoven: Joseph Karl Stiehler

Akademie für alte Musik: Uwe Arens

Sarah Christian & Maximilian Hornung: Astrid Ackermann